Das Weingut Château de La Dauphine liegt in der Anbauzone Fronsac im Anbaugebiet Bordeaux. Mit einer Rebfläche von rund 70 Hektar gehört es zu den größten Weingütern in der Umgegend. Die Weingärten liegen in Form eines Amphitheaters mit südlicher Ausrichtung und etwa 60 Meter Höhendifferenz. Die Böden in den Parzellen haben unterschiedliche Lehm-Kalkstein-Varianten. Die Rebfläche für den sehr guten Hauptwein Château de La Dauphine umfasst rund 40 Hektar mit einer Tendenz zu einem höheren Kalkstein-Gehalt. Die Reben sind dort im Durchschnitt über 35 Jahre alt. Nach der Ernte erfolgt eine strenge Traubenauslese. Merlot ist die dominierende Rebsorte, zudem enthält die Mischung einen Anteil von ungefähr 10% Cabernet Franc. Die Reifezeit in Barriques dauert etwa 12 Monate. Typisch ist ein reichhaltiger, harmonischer, trockener Rotwein. Das Landgut mit dem Schloss wurde zwischen 1744 und 1750 von Jean-Baptiste de Richon (Richter in Fronsac) gegründet und nur wenig später von der Kronprinzessin (La Dauphine) von Frankreich, Maria Josepha von Sachsen, besucht, was namensgebend war. In der jüngeren Vergangenheit gehörte Château de La Dauphine von 1985 bis 2000 zum renommierten Weinhaus Jean‑Pierre Moueix. Das Weingut war dann bis 2015 im Besitz der Familie Halley, die weitere umfassende Investitionen für eine Modernisierung tätigte. Die nachfolgende Besitzer-Familie Labrune legte den Fokus auf einen biologischen Weinbau.